Mit der Latouche-Tréville⚓ nimmt das nächste interessante Schiff des Festtagskonvois langsam Form an. Der französische Tier-X-Kreuzer kombiniert zwölf 305-mm-Geschütze mit einer ungewöhnlich stark aufgewerteten Sekundärbewaffnung und könnte damit einen Spielstil bekommen, den man von französischen Kreuzern bisher eher nicht kennt.
Die Hauptartillerie besteht aus zwölf 305-mm-Geschützen in drei Vierlingstürmen. Dazu kommen zehn Zwillingstürme mit 127-mm-Sekundärgeschützen. Genau dort liegt aber das eigentliche Extra der Latouche-Tréville.
Gefechtsanweisungen machen die Sekundärartillerie zum eigentlichen Gimmick
Über ihre Gefechtsanweisungen kann die Sekundärartillerie zeitweise massiv verstärkt werden. Nach erfolgreichem Aufbau der Anweisung erhält sie für 60 Sekunden deutlich bessere Genauigkeit, eine stark verkürzte Nachladezeit und zusätzlich erhöhte HE-Durchschlagskraft.
Damit wird aus der normalerweise eher überschaubaren französischen Sekundärbewaffnung plötzlich ein ernstzunehmender Bestandteil des Schiffes.
Zwölf 305-mm-Geschütze, Motorboost und Reparaturmannschaft
Auch sonst bringt der Kreuzer einiges mit: 66.800 Trefferpunkte, 34,5 Knoten Höchstgeschwindigkeit, einen französischen Motorboost sowie Reparaturmannschaft. Zusätzlich stehen zwei Dreifach-Torpedowerfer mit 9 km Reichweite zur Verfügung.
Ganz ohne Nachteile kommt das Paket natürlich nicht. Die Latouche-Tréville ist mit über 14 km Basis-Sichtbarkeit kein besonders heimlicher Kreuzer, und auch ihre Manövrierbarkeit fällt für einen Tier-X-Kreuzer eher mäßig aus.
Spannend dürfte deshalb vor allem die Frage werden, wie zuverlässig sich die Gefechtsanweisungen im normalen Spiel aufladen lassen und ob man anschließend lange genug in sinnvoller Sekundärreichweite bleiben kann, ohne dafür direkt zurück in den Hafen geschickt zu werden.
Festtagskonvoi mit ungewöhnlichem Spielstil
Die Latouche-Tréville⚓ ist für den Festtagskonvoi vorgesehen und dürfte damit vor allem für Spieler interessant werden, die französische Geschwindigkeit mit deutlich aggressiverem Nahkampf verbinden wollen.
Der entscheidende Punkt wird am Ende sein, ob die verstärkte Sekundärartillerie nur ein nettes Extra bleibt oder tatsächlich stark genug ist, um den gesamten Spielstil des Kreuzers darauf auszurichten.
Fazit
Latouche-Tréville sieht aktuell nach einem der ungewöhnlicheren französischen Tier-X-Kreuzer aus. Zwölf 305-mm-Geschütze sind bereits eine ordentliche Ansage, aber die Gefechtsanweisungen für die Sekundärartillerie geben dem Schiff erst seinen eigenen Charakter.
Ob daraus am Ende ein wirklich starker Nahkampf-Kreuzer oder eher ein spezielles Spaßschiff wird, hängt davon ab, wie die Werte bis zur Veröffentlichung noch angepasst werden.
Wichtig: Das Schiff befindet sich noch in der Entwicklung. Werte, Mechaniken und Verfügbarkeit können sich bis zur endgültigen Veröffentlichung ändern.