World of Warships 4 Min. Lesezeit

Datong oder Philips van Almonde: Zwei Zerstörer für Unbekannte Meere

Zum Waffenkammer-Event ab 15. Oktober vergleichen wir die Artillerie der Datong mit dem vielseitigen Werkzeugkasten der Philips van Almonde. Communityprofile nennen 150 Seefahrermarken je Schiff und konkrete Admiralspaketpreise. Was davon bestätigt ist und welche Kosten noch offenbleiben.

Die Tier-VIII-Zerstörer Datong und Philips van Almonde in World of Warships.

Zwei Premiumzerstörer auf Tier VIII, derselbe genannte Markenpreis und trotzdem zwei ziemlich unterschiedliche Ideen: Datong ⚓ setzt auf acht Geschütze und einen alternativen Artilleriemodus. Philips van Almonde ⚓ bringt dagegen eine Kombination aus Nebel, Hydro, Nachladebooster und Luftschlag mit.

Datong und Philips van Almonde direkt vergleichen

Das Event „Unbekannte Meere“, englisch „Uncharted Seas“, haben wir bereits in unserem Überblick zu Update 15.9 vorgestellt. Hier schauen wir genauer auf die Unterschiede und die inzwischen genannten Kaufoptionen. Grundlage sind die in der Recherche vom 13. Oktober 2026, 11:25 Uhr MESZ, erfassten Communityprofile. Ihre Werte sind vorläufig; praktische Erfahrungen mit den regulären Angeboten liegen damit noch nicht vor.

Eventstart und Preise: Was feststeht und was noch offen ist

Das Waffenkammer-Event beginnt auf dem EU-Server am 15. Oktober 2026 um 04:00 Uhr MESZ. Wargamings Update-Ankündigung bestätigt die Bezugswege über Seefahrermarken und Admiralspakete.

Die in der Recherche erfassten, auf den 12. Oktober datierten Profile des WoWS Gamer Blogs nennen folgende Konditionen:

Schiff Seefahrermarken Admiralspaket
Datong, Tier VIII, Panasien 150 22.600 Dublonen
Philips van Almonde, Tier VIII, Niederlande 150 22.700 Dublonen

Das sind Communityangaben und keine unabhängig im Live-Shop bestätigten Endpreise. Der zugängliche offizielle Update-Artikel bestätigt die Bezugswege, nennt aber nicht dieselben konkreten Paketpreise. Außerdem lässt sich aus dem Preis eines Admiralspakets allein noch keine vollständige Kostenrechnung für den Markenweg ableiten.

Auch das Datum der Profile verdient eine Einordnung: Die Artikel existierten bereits im Juli 2026. Das angezeigte Oktoberdatum belegt ohne vollständiges Änderungsprotokoll nicht, welche einzelne Zahl erstmals neu hinzugekommen ist.

Datong: Acht Geschütze und zwei Artilleriemodi

Datong trägt acht 100-mm-Geschütze in zwei Vierlingstürmen. Im normalen Modus nennt das Profil 3,6 Sekunden Nachladezeit und 12,8 Kilometer Reichweite. Die HE-Granaten verursachen maximal 1.450 Schaden, besitzen allerdings nur 17 Millimeter Durchschlagsleistung.

Der alternative Feuermodus erhöht die HE-Durchschlagsleistung um 77 Prozent. Dafür verlängert sich die Nachladezeit auf ungefähr 4,45 Sekunden. Der Wechsel bietet damit auf dem Papier eine klare Abwägung zwischen schnellerer Schussfolge und höherer Durchschlagsleistung.

Unsere Einordnung: Gegen Ziele, bei denen die normale HE nicht zuverlässig durchschlägt, könnte der alternative Modus besonders interessant werden. Die höhere Feuerrate des Standardmodus bietet sich dagegen an, um Brände zu verursachen. Welcher Modus sich gerade lohnt, hängt damit auch vom beschossenen Ziel ab.

Zu den Geschützen kommen zehn Torpedorohre in zwei Fünflingswerfern. Die Torpedos erreichen acht Kilometer, verursachen bis zu 15.100 Schaden und laden in 128 Sekunden nach. Mit 17.200 Trefferpunkten, 36,5 Knoten und einem Nebelerzeuger bleibt das Gesamtbild vor allem artillerieorientiert. Für einen klassischen Torpedospielstil setzt die begrenzte Reichweite engere Grenzen.

Philips van Almonde: Mehr Werkzeuge für den Kampf um Schlüsselbereiche

Philips van Almonde fährt mit fünf 120-mm-Geschützen, fünf Sekunden Nachladezeit und 11,7 Kilometern Artilleriereichweite auf. Den auffälligeren Teil des Konzepts bilden jedoch die Verbrauchsmaterialien, die laut Profil in getrennten Plätzen bereitstehen:

  • Nebelerzeuger
  • Hydroakustische Suche mit fünf Kilometern Schiffsaufklärung
  • Hauptbatterie-Nachladebooster mit 50 Prozent kürzerer Nachladezeit
  • Motorboost

Dazu kommt ein niederländischer HE-Luftschlag mit acht Kilometern Reichweite und 70 Sekunden Nachladezeit. Die Torpedos reichen dagegen nur sechs Kilometer weit. Mit 14.200 Trefferpunkten bleibt zudem wenig Puffer für einen schlecht vorbereiteten Schlagabtausch.

Unsere Einordnung: Nebel und Hydro können beim Kampf um Schlüsselbereiche helfen, während Nachladebooster und Luftschlag zusätzliche Angriffsmöglichkeiten bieten. Das macht den Zerstörer vielseitig, verlangt aber auch einen bewussten Einsatz seiner Werkzeuge. Ein voller Verbrauchsmaterialgürtel ersetzt schließlich keinen Trefferpunktevorrat.

Welches Konzept passt besser und wie viel lässt sich erspielen?

Wer vor allem mit der Hauptartillerie arbeiten und zwischen zwei HE-Modi wechseln möchte, dürfte zunächst bei Datong genauer hinsehen. Wer Aufklärung, Nebel und kurze Schadensspitzen kombinieren möchte, findet bei Philips van Almonde das vielseitigere Werkzeugpaket. Eine Rangfolge nach tatsächlicher Gefechtsstärke lässt sich aus diesen Profilen noch nicht ableiten.

Datong und Philips van Almonde direkt vergleichen

Bei den Kosten ist ebenfalls ein genauer Blick nötig. Wargaming bestätigt Dublonenpakete mit Seefahrermarken und eine begrenzte erspielbare Markenmenge über Kampfaufträge. Diese Marken können für einen Teil der sequenziellen Pakete eingesetzt werden. Dass sich eines oder beide Schiffe vollständig kostenlos erspielen lassen, ist damit nicht belegt.

Für eine belastbare Ressourcenrechnung fehlen noch die tatsächlich erreichbare kostenlose Markenmenge und die vollständigen Live-Angebote. Wer ohne zusätzliche Dublonenausgaben spielen möchte, sollte diese Bedingungen zum Start am 15. Oktober prüfen, bevor er sich auf ein bestimmtes Schiff festlegt.

Fazit

Datong und Philips van Almonde sprechen trotz desselben genannten Markenpreises unterschiedliche Vorlieben an: hier der Artilleriezerstörer mit zwei HE-Modi, dort der vielseitige Zerstörer mit Hydro, Booster und Luftschlag. Die Communityprofile helfen bei der Vorauswahl, ersetzen aber weder bestätigte Live-Preise noch praktische Gefechtserfahrungen.

Unsere Empfehlung für den Eventstart: erst die Angebote und erspielbaren Marken durchrechnen, dann den passenden Spielstil auswählen. Die Dublonen dürfen ruhig noch einen Moment im Hafen bleiben.

Quellen

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